Mit dem „WinTV-MiniStick“ der Firma Hauppauge lassen sich PCs und Notebooks für den Empfang des digitalen Antennenfernsehens DVB-T aufrüsten. Im Laufe des Jahres 2010 wird dieser Übertragungsstandard bundesweit und flächendeckend zur Verfügung stehen und TV- und Radioprogramme in erhöhter, digitaler Qualität schon mit einer kleinen Stabantenne empfangbar machen.
Bei technischer Umsetzung und Design wurde bewusst versucht, einen möglichst kompakten USB-Stick zu entwerfen, der seinen Namen „MiniStick“ auch zu Recht trägt. Das Ergebnis fällt mit einer Länge von 7 cm, inklusive Verschlusskappe, tatsächlich sichtbar kleiner aus als andere TV-Sticks. Damit ist der „WinTV-MiniStick“ insbesondere für den mobilen Einsatz mit dem Notebook ein idealer Begleiter.
Das Gerät wird über den USB-Anschluss betrieben und bedarf keiner eigenen Stromversorgung. Hier gilt es zu beachten, dass ausschließlich neuere Hi-Speed-USB-Anschlüsse ( 2.0 ) mit dem TV-Stick zusammenarbeiten. Zum älteren Standard 1.1 ist der kleine TV-Empfänger nicht abwärtskompatibel.
Nach erfolgter Installation stellt die Software „WinTV“ die volle Funktionspalette des „MiniSticks“ auf dem Rechner zur Verfügung. Auch hier wartet Hauppauge mit einer Innovation auf und liefert die neue Version 7 des bewährten Programmes mit.
„WinTV 7“ übernimmt den Sendersuchlauf, speichert alle Programme und ermöglicht die spätere Verwaltung der Kanäle. Die TV-Bilder können wahlweise im Fenster- oder Vollbildmodus betrachtet werden. Zusammen mit der Festplatte macht die Software den Computer zum digitalen Videorekorder und erlaubt den Mitschnitt von laufenden Fernsehsendungen. Die Aufzeichnung kann spontan gestartet werden oder zu einem beliebigen Zeitpunkt programmiert werden. Die elektronische Programmzeitung ( EPG ), welche von vielen Sendern zur Verfügung gestellt wird, erleichtert die Aufnahmeprogrammierung zusätzlich.
Ferner kann „WinTV 7“ auch laufende Sendungen anhalten und ermöglicht es dem Anwender, diese zu einem beliebigen, späteren Zeitpunkt weiter zu schauen. Mit dem sogenannten Time-Shifting-Verfahren wird kein Krimi-Ende mehr verpasst, wenn spontan Besuch erscheint oder ein längeres Telefonat dazwischen kommt.
Auch für die, vom herkömmlichen TV bekannte, Videotext-Funktionalität sorgt die Software und zeigt überdies noch die Stärke des empfangenen Fernsehsignals in einer Balkengrafik an.
Neben der Software und den Gerätetreibern auf CD-ROM umfasst der Lieferumfang noch ein USB-Verlängerungskabel, eine 16 cm große Stabantenne mit beweglichem Gelenk und eine Infrarot-Fernbedienung. Deren Design ist so konzipiert, dass sie sich problemlos in einem freien PCMCIA-Slot verstauen lässt und immer schnell zur Hand genommen werden kann.
Um in den Genuss von digitalem Fernsehen mit dem „WinTV-MiniStick“ zu kommen, sollte mindestens eine Prozessorleistung von 1.6 GHz und der schon genannte USB 2.0-Anschluss vorhanden sein. Stick und Software funktionieren unter den Betriebssystemen Windows XP ( ab Service Pack 2 ), Windows Vista und Windows 7.